Auto mit Cloud-Steuerung
Technologie-Demo: Einen Seat mit dem iPad fahren
Ein aktuelles Serienfahrzeug mit dem iPad steuern? Die Berliner Automotive-Spezialisten IAV haben in Verbindung mit HP genau dies realisiert und eine cloud-basierte Fernbedienungs-App für einen Seat Cupra gebastelt.
Keine Angst, die IAV-Entwickler geben sich nicht der Illusion hin, dass ihr eure Autos zukünftig von der Rückbank aus mit dem iPad steuert. Die Demonstration soll vor allem deutlich machen, was sich aktuell bereits realisieren lässt und Fahrzeugbauer wie auch -ausstatter inspirieren. Die Leistungen des Unternehmens richten sich nicht an Endkunden, die IAV zählt seit Jahren zu den führenden Technologiepartnern der Automobilindustrie. Eindrucksvoll ist die Demonstration allemal.
Der „ferngesteuerte“ Seat ist über eine Cloud-Lösung von HP mit dem iPad verbunden. Neben der Bedienung von Lenkrad, Gas- und Bremspedal bietet die experimentelle Lösung auch Möglichkeiten zur Fahrtauswertung, Fahrzeugdiagnose und automatisierten Anpassung an die Insassen. Dies geht sogar so weit, dass die Innenbeleuchtung des Fahrzeugs sich an der aktuellen Herzfrequenz des Fahrers orientieren und somit aktiv gegen Übermüdung vorgehen oder dessen Aufregung durch beruhigende Farbtöne zu mildern versuchen kann. Wichtiges Thema in diesem Zusammenhang sind natürlich auch Sicherheitsaspekte. Die zugrundeliegende Cloud-Lösung ist dem Anbieter zufolge mit besonderen Schutzmechanismen vor Hacker-Angriffen ausgestattet, dazu zählt eine automatische Abkopplung bei Kompromittierung, der Angreifer nimmt davon nichts wahr und „steuert“ in der Folge nur noch eine Simulation des Fahrzeugs.
„Intelligente“ Fahrzeuge sind unabhängig davon, ob sich nun tatsächlich auch Apple in diesem Segment engagiert oder nicht, einer der wichtigsten Zukunftsmärkte für die Technologiebranche. Wie das Beispiel hier deutlich macht, ist die Technik heute schon ein ganzes Stück weiter als auf den ersten Blick zu sehen. Bei dem für die Demonstration genutzten Seat handelt es sich um ein Serienfahrzeug, das den IAV-Entwicklern zufolge lediglich um die Cloud-Anbindung erweitert wurde.
Wenn mich mein Auto versucht zu beruhigen, dann raste ich doch komplett aus.
Tatsächlich Cloud!
Mit dem Xbox One Controller wäre ich einverstanden.
Dann bauen wir noch ne Need For Speed Strecke nach und dann passt das!
Noch ein paar Drohnen für die Kamera. Und fertig ist das Ultimative Grafik/Spielerlebnis mit ultrarealistischer Physik für Leute mit zu viel Geld, aber ohne Mumm selbst einzusteigen.
Diese ganzen Automatisierungs-Lösungen werden doch erst dann wirklich interessant, wenn sie mich NICHT NUR fahrerlos zum nächsten Familientreffen bringen, sondern den Besuch dort gleich KOMPLETT übernehmen, so dass ich in dieser Zeit irgend etwas schönes machen kann… :-)
(„Familientreffen“ ist dabei natürlich nur ein Platzhalter, der individuell zu füllen ist…)
Warum gerade einen Cupra? Musste ein Demofahrzeug mit Wumms sein?
Warum einen Cupra?
Weil sie es können!
wenn es ein demo-fahrzeug mit wumms sein musste, dann hätte man sicher auch was anderes als einen cupra wählen können. ;-)
Praktisch! Dann kannst du die Kiste direkt in den Abgrund fahren ohne dass es für jemanden bremslich wird.
Für was anderes ist diese Marke nicht zu gebrauchen
Ach herrje… Neidisch?
Troll.
Bremslich?
Aah, hier spricht der (p)Opel- Fanclub …
Auf einigen deutschen Autobahnen und Landstraßen gibt es nur ein sehr schlechtes oder gar kein Netz. Dort würde diese Cloud-basierte Lösung kläglich versagen.
Warum überhaupt eine Cloud verwendet wird, ist mir schleierhaft. Über Bluetooth oder ein integriertes WLAN würde die Steuerung schneller und sicherer gehen.
Vermutlich wurde nur eine Cloud verwendet, damit man sich mit dem trendigen, modernen Begriff „Cloud“ schmücken kann ;)
Versuchsfahrzeuge haben meist mehr Power… irgendwo muss der Strom für die ganze Versuchstechnik im Kofferraum ja her kommen! Mit nem 1.0 Motörchen geht da nix.
Na da freuen sich aber die Versicherungen schon !
Um Gottes Willen! In so ein Fahrzeug würde ich im Leben nicht einsteigen. Wer glaubt denn, dass so ein gefundenes Fressen vor Hackern geschützt werden kann?
Das Video zeigt beeindruckend, wo die technischen Grenzen der iPhone-Kamera liegen. Gegen Streulicht hat es keine Blende, und dann kommen bei ungünstigen Lichtverhältnissen solche blassen Videos zu Stande.
Die Demonstration ist interessant.
Technologie-Demos sind ja toll, aber schade ist es, dass Seat dabei vergisst, die aktuell verfügbare Technik zu unterstützen. Warte seit einem Jahr darauf, dass die Seat Connect App außerhalb Spanien verfügbar wird. Das Thema CarPlay muss man glaube ich auch nicht noch mal erwähnen, verhungert so langsam vor sich hin.
Find ich gruselig.
Wenn Autos nur noch so vernetzt gebaut werden, wird das selbe passieren wie aktuell beim iPhone und Macbook. Das 6S ist mein letztes iPhone und mein Macbook von Anfang 2011 ist auch mein letztes. Ich lasse mich nicht von Herstellern in etwas hineinzwingen das absolut gegen jegliche Vernunft und Überzeugung geht.