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Verdacht auf Rechtsverstöße

Streit um verschlüsselte iCloud-Daten: USA prüft Verstoß

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US-Behörden prüfen, ob die britische Regierung mit ihrem Drängen auf eine iCloud-Hintertür, gegen ein gemeinsames Abkommen verstoßen hat. Dies geht aus einem Schreiben der neuen US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard hervor.

Podcast Background

Tulsi Gabbard: Die neue US-Geheimdienstchefin

UK jetzt ohne erweiterten Datenschutz

Apple hatte kürzlich eine bereits angekündigte iCloud-Funktion zum Erstellen vollverschlüsselter Backups aus Großbritannien zurückgezogen. Medienberichten zufolge war dies geschehen, weil Cupertinos sich weigerte, eine technische Möglichkeit zu schaffen, die es britischen Behörden ermöglichen würde, auf Nutzerdaten wie Nachrichten oder Fotos zuzugreifen. ifun.de berichtete:

Die US-Regierung untersucht nun, ob diese Forderung der britischen Behörden gegen den sogenannten CLOUD Act verstoßen hat. Das Abkommen zwischen den USA und Großbritannien regelt den Zugriff auf Daten von Bürgern desjeweils anderen Landes und schließt aus, dass eine Regierung einseitig Zugang zu Informationen von US-Personen verlangt.

Apple führte bereits 2022 eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iCloud-Backups ein. Diese Technologie sorgt dafür, dass ausschließlich der jeweilige Nutzer die Schlüssel besitzt, um seine Daten zu entschlüsseln. Das Unternehmen betont regelmäßig, dass es selbst keinen Zugriff auf die gespeicherten Informationen habe.

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US-Geheimdienstchefin prüft Rechtsverstöße

In ihrem Schreiben an zwei US-Abgeordnete äußert sich Tulsi Gabbard besorgt über die Auswirkungen der britischen Forderung. Diese würde es britischen Behörden ermöglichen, auf die gespeicherten Daten aller iCloud-Nutzer weltweit zuzugreifen.

Gabbard betont, dass eine solche Maßnahme nicht nur die Privatsphäre amerikanischer Bürger gefährden, sondern auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen würde. Eine absichtlich geschaffene Schwachstelle könnte von staatlichen Akteuren, aber auch von Cyberkriminellen ausgenutzt werden.

Laut Gabbard sei sie über die angebliche Anordnung weder von der britischen Regierung noch von Apple informiert worden. Sie habe daher US-Geheimdienstbehörden, darunter die CIA, die NSA und das FBI, angewiesen, mögliche Konsequenzen zu analysieren. Zudem wolle sie sich mit britischen Regierungsvertretern austauschen.

27. Feb. 2025 um 14:55 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • „Die dürfen doch nicht dasselbe dürfen, was wir dürfen. Frechheit!“

  • Wird wohl Zeit für ein Synology im Wohnzimmer aber da wir nur iPhones und iPads haben, keine Geräte mehr mit Windows oder macOS, könnte das was schwierig sein. Besonders um dann weltweit drauf zugreifen zu können und das eben auch noch sicher. Muss mich da echt einlesen. Schade, dass das jetzt soweit kommt.

    • Weltweit? Was für eine Latenz erwartest du von zu Hause? Viel Spaß. Haha.

      Ob das nicht das Tor ist zu privaten Hackern.

      Es gibt nicht umsonst Gründe für eine Cloud / gemieteten Server. Fängt schon beim Geld an, dann kommt die Ausfallsicherheit bzgl. der Platten. Teures Hobby.

      • Naja, ich toure nicht durch die Welt. War halt nur so gesagt. Sollte ich aber mal in Kanada sein, wäre es schon schön, geht es überhaupt. Darf dann auch bisschen was dauern, so Langeweile und da noch in 30 Sekunden-Bereich befinden. Müsste man mal testen.

    • Les dich da gerne ein, sei aber nicht enttäuscht wenn die Datensicherheit trotz eigener Datenhoheit sinkt.

    • Ein NAS, für den Zugriff dann Tailscale und am besten im Buddy-System für verschlüsselte Offsite Backups… und los gehts :)

    • Synology hat für alles Wichtige Apps, da brauchst du kein Windows. Zugriff sowieso per Web aufs Admin UI.
      Zugang von ausserhalb per VPN (zB Wireguard auf der Fritzbox, falls vorhanden)

      • Aber man kann kein vollständiges Backup von iOS oder iPadOS auf das NAS packen, da wird er Probleme bekommen. Ist von Apple aus nicht möglich.

      • @Hubertus:

        Doch, kann man ganz einfach mit „iMazing“ machen!
        Mache ich seit Jahren!!

      • Aber er hat doch weder eine Gerät mit macOS noch Windows. Wie soll dann denn iMazing funktionieren. Bitte kläre mich auf.

  • Ich habe auch damit begonnen, meine Daten wieder stärker zu verteilen, vor allem ausschließlich bei europäischen Diensten (das Subreddit r/BuyFromEU/ ist sehr gut für die Suche). Ich hatte wirklich alles (iCloud, E-Mails mit eigener Domain, Passwörter, Fotos …) bei Apple liegen, was ja ohnehin nie eine gute Idee ist alles an einem Ort zu speichern. E-Mails und Passwörter sind bereits umgezogen, die Cloud ist in Arbeit. Nicht unbedingt, weil ich Apple nicht mehr vertrauen würde, aber die US-Regierung ist zu unberechenbar, und die ganzen Tech-Unternehmen stecken dort bei Trump schon bis zum Anschlag an dem Ort, wo die Sonne nicht scheint. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Elmos Bande Zugang zu den Daten der Unternehmen einfordern.

  • Irgendwie widerspricht sich die Aussage im Artikel…
    Apple hat E2E Verschlüsselung in GB zurückgezogen (also für GB User, weil wenn es um den physischen Standort geht wäre es ja einfach ein VPN zu nehmen).
    Damit kann das nicht gehen, dass GB auf alle Backups weltweit Zugriff hat – die andern werden ja E2E verschlüsselt

    • Sehe ich auch so. Wäre schön, wenn ifun diese Aussage eingeordnet/klargestellt hätte.

    • Also GB fordert weiterhin den Zugriff weltweit auf alle iCloud-Daten und diese dürfen nicht verschlüsselt sein. Apple kam GB jetzt entgegen und hat den erweiterten Datenschutz für Kunden in GB deaktiviert aber der Regierung ist das DEUTLICH zu wenig und laut deren Gesetzen dort muss Apple sich beugen. Sie dürfen zwar in Beruf gehen aber es muss dennoch JETZT umgesetzt werden, ohne weitere Verzögerungen. Dies macht das ganze schwierig. Das Berufungsverfahren darf die Umsetzung erstmal nicht verhindert. Dies betrifft somit auch uns hier in der EU sowie die US-Amerikaner und den Rest der Welt.

    • Nein, GB fordert eine Backdoor zur iCloud (das betrifft dann nicht unbedingt nur GB-User, sondern iCloud-User weltweit). Und damit haben andere Staaten (wie beispielsweise die USA oder wir) natürlich ein Problem. Apple hat sich daher als lokale Alternativ-Lösung überlegt, E2E in GB nicht mehr anzubieten – das ist ja eine optionale Funktion, die man eben auch streichen kann.

  • Ein weiteres Beispiel für: Trump ist besser als Biden
    (letztere hat versucht das ganze geheim zu halten)

    • Darüber lässt sich trefflich streiten: Bitte Belege erstmal das genau biden das geheim machen wollte und es nicht generell Absicht der Regierung war.

      Zweitens: wenn du die aktuelle Politik von Trump als ‚ gut ‚ empfindest, wo selbst seine ehemaligen Wähler auf die Barrikaden gehen, dann muss man schon in einer sehr stabilen Blase leben um sich das schön zu reden.

      Diese MAGA Wähler haben gedacht dass sich die Politik der Republikaner nur gegen die ‚ anderen, bösen ‚ richten wird, und nun merken sie dass es Trump & Co. Haut dich nur in deren eigenen Vorteil geht.

      Aber gut: jedem das seine – die Konsequenzen von solcher Wirtschaft- und Geo Politik werden wir alle gemeinsam er leben. Bin gespannt ob du dann immer noch dieser Meinung bist.

    • „Trump ist besser…“ und schon weiss man, dass da absolut Null-Komma-Garnix Brauchbares bei rumkommt. :D

  • Synology + pCloud, geht das? Weiß das wer? Also Alle Daten daheim auf dem NAS und vom NAS dann ein automatisiertes Backup, so zweimal am Tag, auf pCloud? Hat da wer Erfahrung?

  • Crack Federvieh

    Ich vermute es steht nicht im Zusammenhang mit der neuen US-Regierung. Aber ich finde es gut, dass den europäischen Ländern etwas mehr contra gegeben wird, was Free Speech und generell Freiheit anbelangt. Es geht hier schon teilweise in eine grenzwertige Richtung. Die Kritik aus den Staaten ist zumindest in Teilen berechtigt.
    Und jetzt könnt ihr Haten und von Faschismus fabulieren, ich werde keine Antworten lesen. Schönen Tag noch

  • So so, Tim hat also wieder bei Donald gepetzt. Bin gespannt, was dieser speziellen Freundschaft noch so alles entspringt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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