Open Source: E-Book Manager Calibre erscheint in Version 1.0
Die quelloffene und plattformübergreifende Anwendung Calibre, das iTunes für Bücher, ist am Wochenende in Version 1.0 erschienen und lässt sich auf der Webseite der Macher jetzt in speziell vorbereiteten Ausgaben für Windows, Mac und Linux aus dem Netz laden.
Calibre 1.0 hat die Performance seiner Datenbank, gerade bei gut gefüllten Bibliotheken, erheblich beschleunigt und bietet nun eine „Cover Grid“-Anzeige an, mit der sich die eigene E-Book Sammlung bildschirmfüllend im virtuellen Bücherregal einblenden lässt.
Die großen Neuerungen, die Calibre seit Veröffentlichung der Version 0.9 spendiert bekommen hat, lassen sich in diesem Changelog einsehen und machen die nicht ganz so schöne Applikation zu einem Test-Kandidaten für die laufende Woche.
Durch zahlreiche Plugins ist Calibre in der Lage ausgewählte E-Books von ihren DRM-Ketten zu befreien und die Anzeige der in der Vergangenheit gekauften Bücher so auf mehreren Endgeräten zu gewährleisten. Die iTunes-Integration erlaubt die E-Book Verwaltung auf iPhone und iPad, intelligente „Wiedergabelisten“ das Sortieren nach Sprache, Autor, Jahr der Veröffentlichung, Titel und Co.
Calibre-Einsteiger müssen sich auf eine steile Lernkurve einstellen und sind gut damit beraten, vor dem Download einen Blick auf das Video „E-Books aufs iPad mit Calibre“ zu werfen. Der hier verfügbare Calibre-Clip des Video-Portals „Mac OS X Screencasts“ hilft bei den ersten Schritten mit der Buchverwaltungs-Suite und erklärt die von Calibre angebotene Format-Konvertierung.
„Nicht ganz so schöne Applikation“. Hübsch nicht unbedingt, braucht man aber auch nicht. Calibre macht exakt das was es soll, das sehr gut und die Bedienung ist intuitiv. Lieber so als eine hübsche Applikation, die hinter der Fassade nur Datenmüll bietet.
Kann man genauso unterschreiben!
So ist es. Nutze Calibre seit Version 0.5.x und bin immer wieder erstaunt, wie schnell Fehler behoben werden
Ich kann euch nur zustimmen. Um hübsch geht es mir nicht, eher um durchdacht und funktional. iTunes ist zwar hübsch, aber eher verzwickt im Handling
Davon abgesehen, dass man die App optisch genug pimpen kann… die verwendete Schriftart lässt sich ändern, die Icons verkleinern oder verstecken, genau wie die Seitenleisten. Das Programm ist einfach der Wahnsinn und das für lau! Für alle Stanzahinterbliebenen, probiert mal Marvin! Das ist eindeutig DER Stanzanachfolger! Das einzige was der App fehlt ist der Multiformatsupport, aber für epubs gibt es nichts besseres.
Der Macher könnte das Programm glatt als Kaufprogramm für über 100 € verkaufen – es würde gekauft werden …