In der Tradition des Norton Commanders
Nimble Commander für Mac: Profi-Dateimanager fortan kostenlos
Nimble Commander, ein zweigeteilter Dateimanager mit klassischem Dual-Pane-Design, ist jetzt in Version 1.6 erschienen und wird als Open-Source-Applikation fortan komplett kostenlos erhältlich sein.
In der Tradition des Norton Commanders
Das Hauptaugenmerk von Nimble Commander liegt auf maximaler Effizienz bei minimalem Ressourcenverbrauch. Geschrieben in C++, ist der Dateimanager darauf ausgelegt, eine schnelle Benutzeroberfläche zu bieten, die auch bei der Nutzung von vielen Tabs und Fenstern reaktionsfähig bleibt. Ein zentrales Merkmal von Nimble Commander ist die Tastatursteuerung. Tastenkombinationen für über 100 Aktionen ermöglichen eine zügige Dateiverwaltung, ohne auf Maus oder Trackpad zurückgreifen zu müssen.
Zu den wesentlichen Funktionen des Dateimanagers zählen die Dateisuche, die eine Suche sowohl nach Attributen als auch nach Inhalten zulässt, sowie ein integrierter Dateibetrachter, der eine Text- und eine Hexadezimal-Darstellung unterstützt.
Umfangreich konfigurierbar
Zudem ist Nimble Commander in weiten Teilen frei konfigurierbar. Nutzer können Farben, Größen, Schriftarten und andere Anzeigeoptionen individuell einstellen. Auch das Verhalten der Suchfunktion, die Position des Terminalemulators sowie die Hotkey-Belegung lassen sich dem persönlichen Geschmack anpassen.
Die neueste Version 1.6 liefert einige Neuerungen und Fehlerbehebungen und verabschiedet sich vom bislang angezeigten Preisschild. Nimble Commander lässt sich ab sofort komplett kostenlos nutzen und soll zukünftig als freie Open-Source-Applikation weiterentwickelt werden.
Nimble Commander unterstützt Verbindungen zu entfernten FTP-, SFTP-, WebDAV- und Dropbox-Konten. Dateien können auf verbundenen Servern bearbeitet und Änderungen automatisch gesichert werden.
Ein weiteres nützliches Feature ist das Batch-Umbenennen. Mit diesem Werkzeug können Dateien nach komplexen Mustern umbenannt werden, einschließlich Datum- und Zeiteinfügen, Suchen und Ersetzen sowie die Transformation der Groß- und Kleinschreibung.
Hab nie mit sowas gearbeitet, aber was ist der Vorteil?
Wenn man oft Dateien hin und her schieben will/muss, finde ich das es nichts besseres gibt. Außerdem kann der noch ftp usw. Werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.
Wenn ich mir erst 100 verschiedene Tastenkombination in Berg muss, ist der Vorteil dahin. Ich arbeite gern mit der Maus. Eine Erfindung, die mir das Leben im Alltag in der Handhabung dem Computer sehr vereinfacht.
Berg = merken
F2: umbenennen
F5: kopieren
F6: verschieben
F7: neuer Ordner
F8: löschen
Space: markieren
Enter: in den Ordner wechseln
Back (Pfeil nach links): indem übergeordneten Ordner wechseln
Das genügt schon für unglaublich viel Vorteile.
Das ist nicht zu viel verlangt.
Alles Funktionen ein Tastendruck mit wenige Zentimeter Fingerbewegung entfernt/erledigt.
Kein Griff zur Maus, Mauszeiger suchen, zielen und klicken/greifen, evt. noch Strg Taste drücken um mehrere Dateien zu verschieben, wieder anklicken/greifen, in ein anderen Explorer/Finder Fenster ziehen, richtigen Ordnernzum
Loslassen suchen, anvisieren, loslassen
> endlich fertig
„Mehrere Dateien markieren“ natürlich
So sieht’s aus.
Dein Beitrag ist völlig unnötige Polemik: Genauso wie man sich bei der Mausbedienung Schritt für Schritt die wichtigsten Moves und Clicks merkt, lernt man – Willen dazu vorausgesetzt- nach und nach die wichtigsten Shortcuts bezüglich der eigenen Arbeitsweise … Warum bitte sollte man erst 100 auswendig lernen?
Effizienter geht es trotzdem meistens mit der Tastatur. Erst recht bei den Profis. Egal welches Programm (siehe beispielsweise auch mit Photoshop).
Was mich eigentlich am meisten triggert an deinem Post: Du machst Dir nicht die Mühe, die App auszuprobieren/anzuschauen – die für lernunwillige wie Dich – auch völlig problemlos und vollständig mit der Maus bedienbar ist, aber nölst hier völlig grundlos rum
Die par Tastenkombinationen sind doch seit 38 Jahren die gleichen. Also ich kenne die schon.
Jetzt noch deutsche Übersetzung und ich werde ForkLift deinstallieren.
ForkLift ist auch mein Favorit.
Leider haben sie bei der neuen Version die Commander-Tastatur Layout gestrichen.
Das lässt sich weitestgehend manuell umbiegen. Für das markieren mit Space habe ich aber keine Lösung gefunden.
Dann muss ich vielleicht doch zum kostenlosen Produkt wechseln.
Zeigt der auch die versteckten Dateien an?
Ich musste tatsächlich auf ein Win Rechner zugreifen.
Beim kopieren einer mp4 wurde immer eine ._Name.mp4 um 4kb mit auf den Stick geschrieben.
Der Fernseher zeigte sie an – und dort verhinderte sie eine Endlosschleife des Videos – und Windows zeigte sie auch an.
Nur beim Mac – niente (Shift Command . natürlich aktiviert)
Diese „.*.*“ Dateien sind ja eher diese Mac spezifische Lästigkeit, die man auf Nicht-Mac Systemen nicht will… daher sowas wie Blueharvest nutzen, das bereinigt diesen ganzen Mac Spöckes auf Nicht-Mac Systemen, wahlweise manuell oder automatisch
Danke für den Tipp
Ich werde mal schauen und versuchen
Ich war früher auch ein Verfechter der klassischen Dateikommander u. ein Kritiker des Finder. Seitdem ich allerdings die Tags im Finder nutze, möchte ich nicht mehr zurück. Das macht das Ansteuern von Dateien an unterschiedlichen Spreicherorten soviel leichter. Ein 2. Tab im Finder über Apfeltaste+t reicht mir bei Hin- und Herkopieren auch völlig. Vergleichenfunktion und Mehrfachumbennenungen kommen im meinem Alltag zu selten bis gar nicht vor, als dass ich auf Alternativen zum Finder angewiesen wäre.
Mehrfachumbenennungen funktionieren mittlerweile über den Finder bestens…
Du meinst sicher Tabs, oder?
Nein, Tags, also standardmäßig gelb, grün, rot… Kann man aber auch umbenennen.
Ich finde, dass der Finder das am meisten vernachlässigste Bordmittel auf dem Mac ist. Diese Herumnudelei in der Spaltenansicht bei langen Dateinamen macht mich regelmässig seekrank und läßt die Maus unnötig viele Wege „rennen“. Abhilfe wäre hier eine automatische Spaltenanpassung sowie die Fähigkeit des Finders sich einmal getätigte Einstellungen (Breite der Spalte) zu merken. Aber obwohl darum seit Jahren auch in den Apple-eigenen Foren gebettelt wird ist Apple nicht willens das zu ändern. Ich vermute mal, dass die sich dem verweigern, um die Magic Mouse zu featuren. Denn mit der ist das o.g. Finder-Verhalten zwar immer noch super nervig aber händelbar. Mit einer Standardmaus eben nicht. Ausserdem hat der Finder noch dazu zahllose kleine Macken, so wie man sich bei der Erstellung von neuen Ordnern nie darauf verlassen kann, ob man den Dateinamen gleich in das Ordnerfeld schreiben kann oder doch noch mal den Ordner mit der Maus anklicken kann. Ich frag mich manchmal, ob es in Cupertino noch echte Menschen gibt, die intensiv mit den eigenen Geräten arbeiten.
Oha meine Firewall tanzt sofort Tango, wenn ich diese App öffne. So viel zu “kostenlos”.
Wir alten Leute kennen noch NC aus der guten alten Zeit… Ernst beiseite…: das Teilchen verdient getestet zu werden… ;)
Ich verwende den Terminal-Emulator kitty und Midnite-Commander. Klappt noch wie 1993 auf meinem DOS-PC.
Ich benutze zur Zeit den Double Commander ist auch free und die gleiche Tasten wie der Total Commander unter Window.
Arbeite aber auch mit dem Finder
Was ungeschlagen ist im Nimble (wie im TotalCommander unter Windows): „Quickfilter“. Man geht in ein Verzeichnis, tippt Buchstaben ein, die in einem Unterverzeichnis irgendwo vorkommen – und sieht dann nur noch die Verzeichnisse, alle anderen werden ausgeblendet. Return und man ist im Unterverzeichnis. Das macht die Navigation so unfassbar viel schneller!
Beispiel: Home Verzeichnis, tippe „ne“ —> es wird nur noch der „Nextcloud“ Ordner angezeigt, Return, drin.
Das kann Forklift nicht (hatte sogar mal einen Feature Request bei denen gestellt, aber sie fanden das „überflüssig“).
Commander One ist mein Lieblingstool und Ersatz für den Total Commander aus meiner Windows Zeit.
Unter Windows ist Total Commander das Tool der Wahl wenn es um Dateimanagment geht. Leider kann Nimble Commander hier nicht mithalten.
Mir fehlen hier zB die beiden oberen Zeilen mit den Icons und die untere Zeile des Total Commanders sehr. Für Tastenkombinations Fans mag das kein Problem sein. Aber mein Arbeitsstil ist eine Mischung aus Tastenkombinationen und Mausaktionen. Und deshalb geht bei mir Nimble Commander leider gar nicht.
Am nächsten ran an Total Commander kommt für mich immer noch Forklift auf dem Mac.