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Raketenstart am 9. April

Konkurrenz für Starlink: Start von Amazons Satellitenprojekt Kuiper

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Amazon startet mit dem Satellitenprojekt Kuiper eine umfassende Initiative, um schnelles Internet global verfügbar zu machen. Im Rahmen der Mission „KA-01“ sollen insgesamt 27 Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht werden. Der Start soll nach Unternehmensangaben am 9. April 2025 um 12 Uhr Ortszeit vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida erfolgen.

Amazon Kuiper Logo

Konkurrenz für Starlink

Mit Project Kuiper will Amazon ein eigenes Satelliten-Internet bereitstellen, das in Konkurrenz zu Starlink steht. Erste Nutzer sollen noch im laufenden Jahr die Möglichkeit haben, das Angebot zu testen. Laut Amazon wurden bereits erste Meilensteine erreicht: Nur einen Monat nach dem Start zweier Prototyp-Satelliten habe man die damit verbundenen Tests erfolgreich abgeschlossen.

Mit den beiden Satelliten seien grundlegende Technologien und die Netzwerkfunktionalität unter realen Bedingungen erprobt worden. Den Angaben zufolge sei die Erfolgsquote bei 100 Prozent gelegen, und einige Systeme hätten sogar bessere Leistungswerte als erwartet gezeigt.

Im Rahmen der Tests seien alle Komponenten geprüft worden, darunter Flugcomputer, Solarpaneele, Antriebssysteme sowie Hochfrequenz-Kommunikationstechnologien. Während des Probelaufs sei es den Technikern gelungen, unter anderem per Satellitenverbindung Videoanrufe in hoher Qualität durchzuführen und Videos in 4K-Auflösung zu streamen.

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Herausforderung für Atlas-V-Rakete

Die Nutzlast der Mission KA-01 wird als die bislang schwerste bezeichnet, die eine Atlas-V-Rakete transportiert hat. Um die Last zu bewältigen, wird die Rakete mit fünf zusätzlichen Feststoffraketen ausgestattet. In den nächsten Jahren sind sieben weitere Starts mit der Atlas V sowie 38 mit der größeren Vulcan Centaur geplant.

Amazon Kuiper Logo Rakete

Nach dem erfolgreichen Aussetzen im Orbit sollen die Satelliten zunächst eine Höhe von 630 Kilometern erreichen und ihre Systeme aktivieren. Ziel ist eine stabile Netzwerkverbindung, die Daten zuverlässig zwischen Erdboden und Satellit überträgt.

Amazon hebt hervor, dass die Mission KA-01 lediglich der Beginn des Projekts Kuiper ist. Das Unternehmen plant, die Anzahl der Satelliten kontinuierlich zu erweitern, um die globale Internetabdeckung zu verbessern.

03. Apr. 2025 um 08:28 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • US Tech B macht jetzt was US Tech A macht.
    Wenn’s jetzt EU Tech A wäre dann wär ich richtig interessiert. US Tech ist „nichts mehr wert“

      • News gelesen? Auf die Amis ist leider Null verlass. Vertrauen nicht vorhanden. Man sollte so weit möglich große Investitionen innerhalb der EU tätigen um eben EU Tech zu fördern. Somit finde ich die aktuelle Entwicklung sehr gut. Endlich wachen alle mal aus ihrem Wachkoma auf und besinnen sich wieder auf Made in Germany. Auch die Autobauer müssen sich mal wieder ordentlich anstrengen und Qualität liefern. Als erstes würde ich anfangen gute Software zu programmieren die dann so gut ist dass man getrost auf Carplay & Co verzichten kann. Und der Umstand, dass die vielen schlauen Köpfe aus Amerika das Land verlassen, kommt uns sogar vielleicht zu Gute. Wenn nicht in D, dann aber vielleicht innerhalb der EU. We will see. D. Trump make D great again!

      • Ist ja nicht so, dass sich die deutschen Autobauer bzw. die Deutschen im allgemeinen vorher gedacht hatten: lass mal extra schlechte Software machen.
        Der Punkt, dass wir praktisch keine digitalen großen Player haben zeigt doch eher, dass man es nicht besser kann. Und die Liste könnte man in praktisch jedem Bereich durchgehen, wie oft wurde hierzulande schon der grosse Konkurrent zu Paypal ausgeschrien, der dann 2 Jahre später eingestellt wird. Wenn es ein deutsches/europäisches Unternehmen gäbe, dass iPhones oder Software für Autos machen könnte, die so gut wären CarPlay usw. obsolet zu machen, dann gäbe es das heute schon. Wir können es (bisher) schlicht einfach nicht.

      • Deine Geschichte stammt aus einem Garten der mit deinem Namen Ähnlichkeiten haben könnte.

        Die Reaktion der Europäer nach der Münchener Sicherheitskonferenz ist bestenfalls mit Arroganz zu bezeichnen. Die Amis als unzuverlässig zu bezeichnen ist der Witz des Tages.

      • @Jake_Peralta bzgl.: „Der Punkt, dass wir praktisch keine digitalen großen Player haben zeigt doch eher, dass man es nicht besser kann.“

        Nein, man könnte es schon – man hat nur nicht die Voraussetzungen (vergleiche mal die Investorenlandschaft) und falls doch mal ein StartUp eine gewisse Größe erreicht so wird es entweder von den USA aufgekauft oder mit rechtlichen Mitteln aus dem Markt gedrängt.

        Das ist der einzige Grund und das ist auch der Grund warum TikTok in den USA zum Verkauf gezwungen werden soll. Ich habe das in meinen 30+ Jahren Berufserfahrung nicht nur einmal erlebt, angefangen Ende der 90er beim Aufkauf von Alando durch eBay.

    • US Tech bleibt weiterhin wertvoll, ich Frage mich wann die Euros Mal ihren A**** hochbekommen und endlich Mal in Konkurrenz treten…

    • Das ist nur der Trump Effekt. Ist in 4 Jahren hoffentlich vorbei. Ich hoffe er findet keinen Weg für noch eine Amtszeit.

    • Severin Schneider

      Egal was ihr wegen Konkurrenz sagt, ich finde das gehört sofort unterbunden, Starlink ist der Erfinder und da sind schon genug Satteliten am Himmel. Sollen jetzt 10 Firmen den Himmel vollpacken mit Sateliten? Bin ich dagegen

  • Wenn die so weiter machen, dann haben die den erdnahen Weltraum bald genau so versaut wie unsere Erde. Alles im Namen des kapitalismus. Und dann is fritte mit Forschung.

    • Was hat das mit Kapitalismus zu tun? Ein Staatsunternehmen kann genauso Satelliten ins All befördern. Was meint ihr, wie viele Spionagesatelitten da rumfliegen?! Es bräuchte halt eine UNO-Regelung, was aber unabhängig von der Wirtschaftsform ist

  • Bald lässt sich garnichts mehr starten durch den ganzen Weltraumschrott

  • Und mit dem ganzen Weltraumschrott im Erdorbit können Sie bald nicht mehr ins Weltall gelangen ohne Kollisionen.

  • Wenn du so reich bist, dass du mehr als 500 Jahre lang, jeden Tag 1 Million Euro ausgeben kannst und danach immer noch lächerlich viel Geld übrig ist…

    Du könntest mit dem Geld Gutes tun.
    Vielleicht den Welthunger bekämpfen und dich als größten Wohltäter der Menschheit in die Geschichtsbücher einschreiben.

    Oder du beutest einfach weiter Menschen aus, um noch reicher zu werden und schießt Müll ins All.

    • Herr Musk hatte doch mal großspurig angekündigt, den Welthunger zu lösen, wenn man ihm ein Finanzierungskonzept vorläge. Wurde gemacht. Sollte ca 30 Mrd kosten. Dann ist er einfach nicht mehr drauf eingegangen. Tja …

      • Hat dann wohl lieber einen Kurznachrichtendienst gekauft.

        Aber ich bin sicher er kümmert sich drum.
        Er lüg ja nie.
        Können z.B. die Vorbesteller des neuen Roadsters bezeugen, die 2017 50 Tausend Dollar überweisen haben um 2020 ihr Auto zu bekommen, von dem bis heute kein einziges gebaut wurde.
        Oder die die Cybertruck-Besteller die ein Auto gekauft haben, mit Sonderausstattung, die dann gar nicht verbaut wird und die Karre gerade mal die Hälfte der versprochenen Reichweite hat.

      • Meinst du echt, er lügt manchmal? Ist ja unglaublich … ;)

    • Du würdest an seiner Stelle vermutlich ganz anders handeln. Du würdest jedem Erdenbürger eine Million schenken. Und ein Auto dazu. Wir werden es wohl nicht herausfinden.

      • Mein Gewissen allein schon würde mich daran hindern so lächerlich reich zu werden.
        Das geht nur, in dem du andere Menschen ausbeutest.

        Und ja, wenn ich trotzdem so reich wäre, so würde ich Gutes mit dem Geld tun.

        Wozu brauche ich Geld, dass ich eh niemals ausgeben kann? Eine Milliarde Euro sind 1000 Millionen Euro. Und Bezos hat gut 190 Milliarden Euro.

        Denkst du sein Leben ändert sich, wenn er nur noch ein Zehntel davon hätte?

      • Dobermann: Bezos „hat“ nicht zig Milliarden. seine Firme ist so bewertet vom Markt. Das ist sooooooooooo ein großer unterschied. Wenn jemand mal den Zinseszins verstehen würde, würde niemand sagen „die Reichen werden immer reicher“. Ja das ist normal. Kann man nichts dagegen tun. Wer was dagegen hat ist einfach nur neidisch. Mehr nicht. Die „reichen“ Zahlen 100000mal mehr Steuern und Spenden an arme Leute als Du!!!

      • Christian, bist du es?

  • Früher oder später wird die Menschheit die gerechte Strafe dafür erhalten und die Natur wird sich nehmen was ihr zusteht.
    Die Menschen werden wahrscheinlich die kürzeste Zeitspanne auf der Erde erleben.

  • Solche Projekte sollte man lieber „Kessler“ benennen :)

  • 31 Kommentare und kein einziger bezieht sich auf Starlink als kommerzieller Konkurrent oder die Technologie von Kuiper. Nur noch Geraunze hier…

    Starlink hat derzeit 7.078 aktive Starlink-Satelliten im Erdorbit. Bis Kuiper soweit ist, vergehen noch ein paar Jährchen.

    Kuiper positioniert sich 100 Kilometer höher als Starlink und kann damit eine größere geographische Fläche betreuen. Das geht aber auf Kosten der Signalstärke, die mit größeren Antennen ausgeglichen werden soll. Mehr als 3200 Satelliten sind für Kuiper nicht geplant.

    Insgesamt aber gut, weil Elon Murks dann irgendwann nicht mehr alleine die Preise diktieren kann. Jeff ist letztlich aber genausowenig ein Heiliger.

    • Vielleicht sollte man auch erwähnen, dass es ein Starlink+ (Starshield) gibt welches vom National Reconnaissance Office aufgebaut und betrieben wird und welches nicht für den Internetzugang sondern zur Aufklärung (also Spionage) genutzt werden soll.

      Ebenso sollte man auch erwähnen, dass erst letzte Woche das Project Convergence (PCC5) abgeschlossen wurde bei dem es darum geht die komplette private Wirtschaft mit dem Militär zu verschmelzen und einen großen öffentlich-privaten Militärsektor der Zukunft zu schaffen. Dahinter steht in großen Teilen das System Warp Speed von Palantir.

      Hier wurde übrigens auch das neue globale Command & Control Systems des US-Militärs abschliessend erprobt.

      Man kann sich diese tausenden Seiten alle mal durchlesen und dann wird man erkennen, dass hier ein globales Netzwerk aufgebaut wird welches SKYNET sehr, sehr ähnlich sieht und mit dem man autonome Waffen rund um den Globus steuern kann:

      Starlink + Starshield + Stargate – umgesetzt mit Warp Speed – das wird das echte Skynet werden. Ja, erklärt mich für verrückt, mir egal…

  • Na da platzt doch Elon so richtig die Hutschnur. Erst Apple mit T-Mobile und Globalstar und jetzt noch kommt Jeff um’s Eck. Das passt so richtig in die aktuelle Lage bei den Amis. Top!

  • Noch mehr Technik – Müll, der da oben rumfliegt. MAGA hahaha

  • Das Ding ist, dass diese ganzen Satelliten den Weltraum wirklich zumüllen. Nicht gut…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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