Neue Beta-Funktion gestartet
Gmail-Nutzer sollen ihre E-Mails ohne Aufwand verschlüsseln können
Google will den Versand von verschlüsselten E-Mails vereinfachen. Eine neu in Gmail integrierte Funktion soll den bislang mit dem Einsatz des S/MIME-Protokolls verbundenen Aufwand deutlich erleichtern. Zunächst können allerdings nur Businesskunden von Google die Funktionserweiterung nutzen.
Im Gegensatz zu der mittlerweile eigentlich durch die Bank genutzten Transportverschlüsselung werden die betreffenden Daten bei angewandter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) nicht erst unterwegs, sondern bereits vor dem Versenden auf dem Computer des Nutzers verschlüsselt. Der Empfänger muss den Inhalt dann seinerseits wieder entschlüsseln, was im Vorfeld den Austausch von Zertifikaten beziehungsweise digitalen Schlüsseln erforderlich macht.
Die neue Gmail-Integration soll bestehende Hürden beseitigen und die Kommunikation mithilfe von E2EE-E-Mails zum Kinderspiel machen. Als Nutzer genügt es demzufolge, die zusätzliche Sicherheitsstufe beim Verfassen der E-Mail per Knopfdruck zu aktivieren.
Sofern der Empfänger ebenfalls Gmail verwendet, wird die E-Mail nach dem Empfang automatisch entschlüsselt. Empfänger ohne Gmail-Konto haben die Möglichkeit, die Nachricht über eine spezielle Webansicht als Gastnutzer bei Google Workspace abzurufen. Sofern ein Anwender ohnehin auf S/MIME-Verschlüsselung setzt, wird diesem die E-Mail ganz traditionell zugestellt.
Zu Beginn nur für Unternehmenskunden
Google betont, dass sich die neue Funktion noch in der Beta-Phase befindet und zunächst nur für Unternehmenskunden innerhalb derselben Organisation verfügbar ist. In einem nächsten Schritt soll es in den kommenden Wochen dann möglich sein, die Funktion auf den Versand von E-Mails zwischen beliebigen Gmail-Nutzern auszuweiten. Später im Jahr soll dann auch die direkte E2EE-Kommunikation mit Nutzern anderer E-Mail-Dienste möglich sein.
Die Hoheit über den Verschlüsselungsschlüssel bleibt Google zufolge dabei vollständig in der Hand der Kunden, was bedeutet, dass das Unternehmen keinen Zugriff auf die Inhalte der E-Mails hat.
Bei Tutanota und Proton Mail gibt es das schon lange.
Waltz hat schonmal den Betatest mit gemacht.:D
Und was haben die umgekehrt damals ein Geschiss um die Mails von Ex Aussenministerin Clinton gemacht …
Das ganze Theater ist an Heuchelei nicht zu überbieten…
Heute vermisse ich die Überschriften von gestern;)
mailbox.org bietet sowohl s-mime als auch pgp. Und das schon wesentlich länger. Wäre auch mal eine Erwähnung wert, statt immer die Großen zu päppeln.
Bin seit ein paar Jahren bei milbox.org. Bin super zufrieden. Klar, kostet mich auch 30€ im Jahr, aber das ist mir das Gelt wert.
+ 1
Vielleicht funktioniert dann auch das „ersetzen“ von Überarbeiteten Texten von AI.